Gesundheit

Honig für Babys: Ab wann erlaubt und wie viel?

Baby im Hochstuhl wird mit dem Löffel gefüttert

Babys dürfen im ersten Lebensjahr keinen Honig essen. Das gilt für Honig pur, im Brei, im Tee, auf dem Schnuller und auch für selbst gebackenen Honigkuchen. Mit dem Zucker hat das erst einmal nichts zu tun. Honig kann Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten, und die können im Darm eines Säuglings eine seltene, aber lebensgefährliche Erkrankung auslösen: den Säuglingsbotulismus.1, 2 Ab dem ersten Geburtstag ist diese Gefahr für gesunde Kinder vorbei.1, 2 Warum die Grenze gerade bei einem Jahr liegt, erklären wir weiter unten. Ab dann zählt Honig wie Zucker und sollte nur in kleinen Mengen auf den Teller kommen.

Das gilt übrigens auch für Familien, die nach dem Prinzip Baby-led Weaning füttern. Dort dürfen Babys zwar vieles selbst entdecken, Honig gehört im ersten Jahr aber nicht dazu. Mehr dazu im Abschnitt Baby-led Weaning. Ist es schon passiert und Ihr Baby hat Honig gegessen, lesen Sie direkt hier weiter.

Kurz zusammengefasst:

AlterHonig?Grund
0 bis 12 Monatenein, auch nicht in kleinen MengenRisiko Säuglingsbotulismus
1 bis 2 Jahremöglich, aber besser seltenkein Botulismus-Risiko mehr, Zucker möglichst vermeiden
ab 2 Jahrenin kleinen Mengenzählt voll zu den freien Zuckern (Mengen nach Alter)

Ab wann dürfen Babys Honig essen?

Erst nach dem ersten Geburtstag, also ab dem 13. Lebensmonat. Darin sind sich das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Stiftung Kindergesundheit und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) einig.1–3 Am größten ist das Risiko in den ersten sechs Lebensmonaten, es besteht aber während des gesamten ersten Lebensjahres.1

Die Grenze gilt für jede Form von Honig:

  • pur oder als Brotaufstrich
  • zum Süßen von Brei, Tee oder anderen Getränken1, 2
  • auf Schnuller, Sauger oder Brustwarze, damit das Baby besser trinkt. Früher war das ein verbreiteter Trick, BfR und Stiftung Kindergesundheit warnen ausdrücklich davor.1, 2
  • in Selbstgebackenem wie Honigkuchen oder Keksen (warum Erhitzen nicht hilft)

Ausgenommen sind Fertigbreie, Säuglingsnahrung und Babykekse aus dem Handel, die Honig enthalten. Die Hersteller müssen Verfahren anwenden, die die Sporen sicher abtöten.1, 2 Empfehlenswert sind solche Produkte wegen des Zuckers trotzdem nicht.

Warum ist Honig für Babys gefährlich?

Säuglingsbotulismus ist selten, aber lebensbedrohlich

Clostridium botulinum kommt weltweit im Erdboden vor. Mit seinen Sporen muss man in Lebensmitteln grundsätzlich rechnen.1 In den Honig gelangen sie über die Bienen, die sie beim Sammeln eintragen.2 Mit schlechter Qualität hat das nichts zu tun. Die Sporen können in jedem Honig stecken, auch im Bio-Honig vom Imker nebenan.

Älteren Kindern und Erwachsenen schaden die Sporen nicht, weil ihre stabile Darmflora das Auskeimen verhindert.1, 2 Bei Säuglingen ist diese Barriere noch nicht ausgebildet. In ihrem Darm können die Sporen auskeimen und Botulinumtoxin bilden1, das stärkste bekannte Gift.2 Es lähmt die Muskeln und im schlimmsten Fall auch die Atemmuskulatur.1

In Deutschland erkranken nur sehr wenige Säuglinge daran.1 Weil die Folgen aber so schwer sein können und es so leicht ist, auf Honig zu verzichten, gibt es von dieser Regel keine Ausnahme. Welche Beschwerden auf eine Erkrankung hindeuten, lesen Sie unter Anzeichen.

Warum gerade ein Jahr?

Am ersten Geburtstag verändert sich der Darm nicht über Nacht. Die Grenze ist eine Sicherheitsgrenze, die bewusst etwas Puffer lässt. Dafür gibt es drei Gründe.

Erstens tritt Säuglingsbotulismus im ersten Lebensjahr auf, und zwar vor allem in den ersten sechs Monaten.1 Die Grenze liegt also ein gutes Stück hinter dem Zeitraum, in dem die meisten Fälle vorkommen.

Zweitens reift die Darmflora nach und nach. Eine große Langzeitstudie mit 903 Kindern unterscheidet drei Phasen: Die Entwicklungsphase dauert vom 3. bis zum 14. Lebensmonat, darauf folgt eine Übergangsphase bis zum 30. Monat, und erst danach ist die Darmflora stabil.14 Mit einem Jahr ist sie also noch nicht fertig. Nach Einschätzung von BfR und Stiftung Kindergesundheit ist sie dann aber stabil genug, damit die Sporen nicht mehr auskeimen.1, 2

Drittens kommt es auf die Darmflora an und nicht auf das Alter. Auch Jugendliche und Erwachsene können in sehr seltenen Fällen auf diesem Weg erkranken, wenn ihre Darmflora gestört ist, etwa nach einer Darmoperation, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder nach einer Behandlung mit Antibiotika.15 Die Stiftung Kindergesundheit rät deshalb auch Erwachsenen mit geschwächtem Immunsystem von naturbelassenem Honig ab.2

Für gesunde Kinder ist der erste Geburtstag damit eine sinnvolle Grenze, die man sich leicht merken kann. Hat Ihr Kind eine Darmerkrankung, wurde es am Darm operiert oder bekommt es gerade Antibiotika, fragen Sie vor dem ersten Honig in der Kinderarztpraxis nach.

Auf diese Anzeichen sollten Eltern achten

Zwischen dem Verschlucken der Sporen und den ersten Beschwerden können 3 bis 30 Tage liegen.3 Typische Anzeichen sind:

  • Verstopfung, oft als erstes Zeichen, danach Saug- und Trinkschwäche4
  • schwaches Saugen und Schluckbeschwerden, Speichel läuft vermehrt aus dem Mund2, 3
  • Muskelschwäche, das Baby kann den Kopf kaum halten2, 3
  • Pupillen, die nur verzögert auf Licht reagieren3
  • Atemprobleme, die sich etwa als Röcheln oder Schnarchen bemerkbar machen2, 3

Bemerken Sie solche Anzeichen, holen Sie sofort ärztliche Hilfe, bei Atemproblemen über den Notruf 112. Säuglingsbotulismus muss schnell auf der Intensivstation behandelt werden, in schweren Fällen mit künstlicher Beatmung. Schon der Verdacht muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden.2 Wie Sie vorgehen, wenn Ihr Baby bereits Honig gegessen hat, steht im Abschnitt Baby hat Honig gegessen.

Hilft es, den Honig zu erhitzen?

Nein. Die Sporen sind sehr widerstandsfähig und sterben erst bei über 100 °C ab1, 2, zuverlässig sogar erst bei mindestens 121 °C unter Druck.3 Wasserhaltige Speisen werden bei normalem Luftdruck aber nicht heißer als etwa 100 °C.1 Das gilt für heißen Tee, warmen Brei und auch für das Innere von Kuchen und Keksen. Nur die industrielle Erhitzung unter Druck macht Honig in gekaufter Babynahrung unbedenklich.

Baby hat Honig gegessen: Was tun?

Zunächst zur Einordnung: Hat ein Baby einmal Honig bekommen, gilt das nach Einschätzung des kalifornischen Gesundheitsministeriums nicht als großes Risiko. Die Behörde betreibt in den USA das Behandlungsprogramm für Säuglingsbotulismus und weist darauf hin, dass längst nicht jedes Glas Honig überhaupt Sporen enthält.13, 16 Eine Mengenangabe macht sie dabei nicht. Gemeint ist, dass es bei einem einzelnen Mal geblieben ist, nicht eine bestimmte Menge Honig. So gehen Sie am besten vor:

  1. Beobachten Sie Ihr Baby in den nächsten Wochen aufmerksam. Beschwerden können bis zu 30 Tage nach dem Verschlucken auftreten.3, 13 Worauf Sie achten sollten, steht oben unter Anzeichen.
  2. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie nach. Tagsüber ist die Kinderarztpraxis die richtige Adresse. Nachts, am Wochenende und an Feiertagen erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117.17 Ein Giftnotruf hilft hier nicht weiter: Ihr Baby hat kein Gift geschluckt, sondern höchstens Sporen, und ob daraus eine Erkrankung wird, zeigt sich erst im Lauf der folgenden Tage und Wochen.
  3. Zeigt Ihr Baby Anzeichen, wenden Sie sich sofort an die Kinderarztpraxis oder fahren Sie in die Notaufnahme.13 Bei Atemproblemen wählen Sie den Notruf 112.
  4. Sagen Sie dem Arzt oder der Ärztin, dass Ihr Baby Honig bekommen hat und wann das war. So weiß das Behandlungsteam, worauf es achten muss. Die Beschwerden können auch andere Ursachen haben, deshalb sollte das Baby in jedem Fall ärztlich untersucht werden.13

Baby-led Weaning: Sollen Babys nicht möglichst alles probieren?

Baby isst beim Baby-led Weaning selbstständig im Hochstuhl

Beim Baby-led Weaning (BLW) wird das Baby nicht gefüttert, sondern isst von Anfang an selbst mit am Familientisch. Dahinter steht die Idee, dass es möglichst viele Lebensmittel, Geschmäcker und Konsistenzen kennenlernen soll. Das ist gut belegt: Babys, die früh viele verschiedene Geschmäcker erleben, nehmen neue Lebensmittel leichter an.5 Alles erlaubt ist damit aber nicht.

Die Ausnahmen im ersten Lebensjahr gelten unabhängig davon, ob das Baby Brei bekommt oder selbst isst. Außer Honig gehören dazu laut dem Netzwerk Gesund ins Leben rohe tierische Lebensmittel, weil sie Keime enthalten können, und kleine, harte Lebensmittel wie Nüsse, an denen sich ein Baby verschlucken kann.11

Beim Honig kommt noch etwas hinzu. Das Probieren beim BLW soll Babys an neue Geschmäcker gewöhnen, und Süßes gehört nicht dazu. Die Vorliebe für Süßes ist angeboren, genauso wie die Abneigung gegen Saures und Bitteres. Auch Muttermilch schmeckt süß.5 Üben muss ein Baby also gerade das, was es zunächst ablehnt, zum Beispiel leicht bitteres Gemüse. Zucker braucht es dagegen nicht, einen Bedarf an freien Zuckern gibt es nicht.5 Außerdem prägen schon die Erfahrungen im ersten Lebensjahr mit, was ein Kind später gern isst.5 Honig, Ahornsirup oder Dicksaft sind dabei keine gesündere Alternative zu Zucker. Sie zählen alle zu den freien Zuckern.5–7 Nach dem ersten Geburtstag darf Honig dann auf den Tisch, allerdings sparsam. Wie viel für welches Alter vertretbar ist, zeigt der nächste Abschnitt.

Wie viel Honig dürfen Kinder ab einem Jahr essen?

Nach dem ersten Geburtstag ist Honig kein Botulismus-Risiko mehr. Ernährungsphysiologisch ist er dann aber vor allem Zucker. Honig besteht zu rund vier Fünfteln aus Zucker2, 9 und zählt nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vollständig zu den freien Zuckern, genau wie Haushaltszucker, Sirup und Fruchtsaft.5–7 Wer regelmäßig viel davon isst, riskiert wie bei Rüben- oder Rohrzucker Übergewicht und Karies.2

Eine eigene Höchstmenge für Honig gibt es deshalb nicht. Es gibt aber Empfehlungen für freie Zucker insgesamt:

  • Unter 2 Jahren so wenig wie möglich. Die Europäische Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung (ESPGHAN) hält in diesem Alter eine noch geringere Menge für angebracht als bei älteren Kindern.5 Honig sollte hier die Ausnahme bleiben.
  • Ab 2 Jahren weniger als 5 Prozent der täglichen Energiezufuhr als Zielwert.5
  • Als Obergrenze für alle Altersgruppen weniger als 10 Prozent der Energie.7 Diese Empfehlung der WHO haben in Deutschland DGE, DAG und DDG übernommen. Bei 2.000 kcal am Tag sind das höchstens 50 g freie Zucker.6

Rechnet man diese Prozentwerte mit den Richtwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für den Energiebedarf bei mittlerer Aktivität8 in Gramm um (1 g Zucker hat 4 kcal), ergibt sich folgende Tabelle:

AlterEnergiebedarf (Richtwert)Zielwert unter 5 %Obergrenze unter 10 %Zielwert in Honig*
unter 1 Jahrkein Honig
1 bis unter 2 Jahre1.200–1.300 kcalso wenig wie möglichnur gelegentlich
2 bis unter 4 Jahre1.200–1.300 kcal15–16 g30–33 gca. 2½ TL
4 bis unter 7 Jahre1.500–1.600 kcal19–20 g38–40 gca. 3½ TL
7 bis unter 10 Jahre1.800–1.900 kcal23–24 g45–48 gca. 4 TL
10 bis unter 13 Jahre2.000–2.200 kcal25–28 g50–55 gca. 4½ TL
13 bis unter 15 Jahre2.200–2.600 kcal28–33 g55–65 gca. 5 bis 6 TL
15 bis unter 19 Jahre2.300–3.000 kcal29–38 g58–75 gca. 5 bis 6½ TL

* Ein gestrichener Teelöffel Honig (ca. 7 g) enthält knapp 6 g Zucker.9 Die Spalte zeigt, wie viel Honig rechnerisch in das Tagesbudget passt, wenn das Kind sonst überhaupt keinen freien Zucker isst. Die Spannen ergeben sich aus den Werten für Mädchen und Jungen. Wie viel Energie ein Kind tatsächlich braucht, hängt von Größe und Bewegung ab.8

Im Alltag ist dieses Budget schnell aufgebraucht. Ein Glas ungesüßter Apfelsaft (200 ml) enthält schon rund 20 g Zucker10 und damit mehr als den gesamten Zielwert für ein dreijähriges Kind. Dazu kommen Fruchtjoghurt, Frühstücksflocken, Kekse und Ketchup. Honig ist für Kinder deshalb nichts für jeden Tag, sondern eher etwas für besondere Gelegenheiten.

Tipps für Honig bei Kleinkindern

  • Honig sparsam verwenden: dünn aufs Brot streichen und nicht jeden Tag.
  • Gesüßte Getränke gehören nicht in Fläschchen oder Trinklernbecher. Das Einschlafen mit der Flasche sollte man Kindern gar nicht erst angewöhnen.5
  • Zum Trinken eignen sich Wasser und ungesüßter Tee, das empfiehlt auch die ESPGHAN.5 In gesüßten Getränken kommt unbemerkt viel Zucker zusammen.
  • Honig klebt an den Zähnen. Nach dem Honigbrot also Zähne putzen.

Honig gegen Husten ab einem Jahr

Nach dem ersten Geburtstag kann Honig auch als Hausmittel eingesetzt werden. Eine Cochrane-Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2018 fand Hinweise darauf, dass Honig akuten Husten bei Kindern ab einem Jahr etwas besser lindert als gar keine Behandlung. Die Studien dazu sind allerdings wenige und klein, die Aussagekraft ist entsprechend begrenzt.12 Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Honig gegen Husten. Für Babys unter einem Jahr gilt auch hier: kein Honig, auch nicht in warmer Milch mit Honig.2

Häufige Fragen

Mein Baby hat aus Versehen Honig gegessen. Was jetzt? Säuglingsbotulismus ist sehr selten1, Sie müssen sich also nicht gleich große Sorgen machen. Beobachten Sie Ihr Baby in den nächsten Wochen und melden Sie sich bei Auffälligkeiten in der Kinderarztpraxis. Die einzelnen Schritte stehen im Abschnitt Baby hat Honig gegessen.

Darf ich in der Stillzeit Honig essen? Ja. Botulismus wird nicht über die Muttermilch übertragen.13 Achten Sie nur darauf, dass kein Honig an Ihre Hände, die Brustwarze oder an Dinge gelangt, die Ihr Baby in den Mund nimmt.1, 13

Ist Babybrei oder Babykeks mit Honig gefährlich? Was Botulismus angeht, nein. Babynahrung aus dem Handel wird so behandelt, dass die Sporen abgetötet sind.1, 2 Für selbst gebackene Kekse mit Honig gilt das nicht, weil die Hitze im Ofen dafür nicht reicht. Wegen des Zuckers ist ungesüßter Brei ohnehin die bessere Wahl.5

Ist Honig vom Imker oder Bio-Honig sicherer? Nein. Die Sporen stammen aus der Umwelt und können in Lebensmitteln grundsätzlich vorkommen1, unabhängig von Herkunft, Sorte oder Qualität (mehr dazu). Ob der Honig flüssig, cremig oder kristallisiert ist, spielt ebenfalls keine Rolle.

Gilt das auch für Ahornsirup? Ja. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rät, Kindern unter einem Jahr auch keinen Ahorn- oder Maissirup zu geben.3 Babys brauchen ohnehin keine Süßungsmittel, weder Zucker noch Sirup noch Honig.5 Warum das gerade auch beim Baby-led Weaning gilt, steht weiter oben.

Ab wann darf mein Kind Honig gegen Husten bekommen? Ab dem ersten Geburtstag (mehr dazu).12 Hält der Husten länger an oder kommen Fieber oder Atemnot dazu, sollte das Kind ärztlich untersucht werden.

Fazit

Im ersten Lebensjahr bekommt ein Baby keinen Honig, in keiner Form und auch nicht beim Baby-led Weaning. Säuglingsbotulismus ist selten, kann aber schwer verlaufen, und der Verzicht fällt leicht. Ab dem ersten Geburtstag ist Honig in dieser Hinsicht unbedenklich. Er zählt dann aber wie Zucker: unter zwei Jahren nur ausnahmsweise und danach in kleinen Mengen, als Teil der gesamten Zuckermenge des Tages.

Quellen

  1. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Hinweise für Verbraucher zum Botulismus durch Lebensmittel. bfr.bund.de (PDF)
  2. Stiftung Kindergesundheit: Honig – für Babys manchmal eine Gefahr. Newsletter 04/2024. kindergesundheit.de (PDF)
  3. Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ): Botulismus-Gefahr: Kein Honig oder Ahornsirup für Kinder unter einem Jahr. kinderaerzte-im-netz.de
  4. Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ): Verstopfung gefolgt von Saug- und Trinkschwäche kann Hinweis auf gefährlichen Säuglingsbotulismus sein. kinderaerzte-im-netz.de
  5. Fewtrell M et al.: Sugar in Infants, Children and Adolescents: A Position Paper of the European Society for Paediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition Committee on Nutrition. J Pediatr Gastroenterol Nutr 2017; 65(6): 681–696. PubMed 28922262
  6. Ernst JB et al. für DAG, DDG und DGE: Quantitative Empfehlung zur Zuckerzufuhr in Deutschland. Ernährungs Umschau 2019; 66(2): 26–34. doi:10.4455/eu.2019.006
  7. World Health Organization: Guideline: Sugars intake for adults and children. Genf 2015. who.int
  8. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Energiezufuhr (Richtwerte bei PAL 1,6). dge.de
  9. U.S. Department of Agriculture: FoodData Central: Honey (FDC-ID 169640; 82,1 g Zucker/100 g, 1 Esslöffel = 21 g). fdc.nal.usda.gov
  10. U.S. Department of Agriculture: FoodData Central: Apple juice, unsweetened (FDC-ID 173933; 9,6 g Zucker/100 g). fdc.nal.usda.gov
  11. Netzwerk Gesund ins Leben / BLE: Säuglingsernährung 6: Essen und Trinken, Fortbildungsfolien 2025. gesund-ins-leben.de (PDF)
  12. Oduwole O et al.: Honey for acute cough in children. Cochrane Database of Systematic Reviews 2018. doi:10.1002/14651858.CD007094.pub5
  13. California Department of Public Health, Infant Botulism Treatment and Prevention Program: Frequently Asked Questions (FAQs) About Infant Botulism. cdph.ca.gov
  14. Stewart CJ et al.: Temporal development of the gut microbiome in early childhood from the TEDDY study. Nature 2018; 562(7728): 583–588. PubMed 30356187
  15. Harris RA, Anniballi F, Austin JW: Adult Intestinal Toxemia Botulism. Toxins 2020; 12(2): 81. PMC7076759
  16. California Department of Public Health, Infant Botulism Treatment and Prevention Program: When to Avoid Honey. cdph.ca.gov
  17. Kassenärztliche Bundesvereinigung: Der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117. 116117.de

Bildnachweis: Titelbild von hui sang, Foto im Text von Toa Heftiba, beide auf Unsplash.

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